Sonntag, 23. September 2007

Letzte Meldung vor der Rueckkehr

Hallo,
nach ein paar Tagen in Salang, ganz im Norden von Pulau Tioman, sind wir etwas in den Sueden gereist - nach Air Batang (kurz: ABC).
Von hier aus gehts morgen um 10.00 (MEZ) nach Kuala Lumpur und von dort nach Dubai, bis wir am Dienstag um 13.00 Muenchen erreichen!

Wir alle freuen uns schon und verabschieden uns mit ein paar letzten Bildern von dieser Insel:



Familientreffen von Mathias auf Pulau Tioman

unsere Maschine... Dash-11

Mittwoch, 19. September 2007

Pulau Tioman

Hallo liebe Blogleser!

Wir vier sind gut auf Pulau Tioman gelandet und haben schon einen ersten Tag hier hinter uns. Wir schlafen zu viert in einem kleinen, aber sauberen Chalet mit Klimaanlage und versuchen, zu relaxen.

Die Internetverbindung hier wird rein ueber kleine satellitenschuesseln aufgebaut und ist unglaublich instabil und langsam. Deswegen koennen wir keine ausfuehrlichen Berichte mit Bildern verfassen sondern sind froh, wenn wir ein paar Worte an euch richten koennen.

Uns gehts, wie gesagt, sehr gut und wir geniessen die letzte Woche unserer Asienreise!

Bis Bald,

Anna, Gerli, Mathias und Christoph!

Samstag, 15. September 2007

Singapur!

Hallo liebe Blogleser!

Nur ganz kurz:

Wir sind gestern nacht um 01:00 Ortszeit gut in Singapur angekommen und haben uns von Indonesien verabschieden muessen.

Die ersten Eindruecke von Singapur sind gut - eine sehr moderne Stadt - das zeigt sich auch in den europaeischen Preisen, die wir absolut nicht mehr gewoehnt sind, nach der Zeit in Indonesien.

Bald gibts einen Bericht ueber unseren Singapur-Aufenthalt.

Stay Tuned,


Anna, Gerli, Mathias und Christoph

Donnerstag, 13. September 2007

Gunung Rinjani, Gili AIr, Ubud, Kuta

Liebe Daheimgebliebenen!

Von Mathias' Mum haben wir gestern abend noch erfahren, dass in Indonesien ein Erdbeben war. Wir sind 1000e Kilometer davon entfernt und haben nichts mitbekommen. Uns gehts also sehr gut.

Entschuldigung, dass es erst jetzt einen neuen Eintrag gibt - wir waren die letzten Tage auf einer Nachbarinsel Balis, Lombok, und die Infrastruktur dort laesst sehr zu wuenschen uebrig. Kein Internet, kaum Geldautomaten und wenig oeffentliche Verkehrsmittel.

Vorher machten wir noch zu viert einen Ausflug nach Uluwatu zu einem Tempelberg mit viele Affen, die Sonnenbrillen, Kappen und Kameras klauten - zum Glueck nicht unsere. Wir konnten unsere Digicam ebenso festhalten wie dieses schoene Bild eines Affens im Sonnenuntergang:



Mathias und ich haben uns also von den Maedels getrennt und uns auf den Weg nach Lombok gemacht, nachdem wir das geliehene Auto heil zurueckgebracht haben. Kaum dort angekommen haben wir schon eine Trekking Tour auf den Mount Rinjani (http://de.wikipedia.org/wiki/Rinjani) gebucht uns wurden nach Senaru gebracht - ein kleines Doerfchen, dass sich am Fusze des Rinjanis befindet. Nach einer kurzen Nacht wurden wir mit unserem Guide und den 2 Traegern bekannt gemacht und wir begannen mit der ersten Etappe des Aufstiegs, die netto etwa 4 Stunden ausmachte. Mit dabei war Carl, ein Englaender, 2 Schweizer und 2 Franzosen. Die Nacht verbrachten wir im Basiscamp auf 2600 Meter.

Um 02:00 morgens wurden wir schon wieder geweckt, um die Gipfelbesteigung in Angriff zu nehmen. Diese war aeusserst beschwerlich und sehr fordernd. Der Untergrund, lockeres Lavagestein, war alles andere als griffig und so quaelten wir uns etwa 2,5 Stunden, bis wir endlich um 05:30 den eiskalten Gipfel erreichten - dort herrschten gefuehlte 5 Grad, die sich aber, eingewickelt in unsere Schlafsaecke, relativ gut ertragen lieszen. Auszerdem entschaedigte der einzigartige Sonnenaufgang auf 3700 Meter.

Der Abstieg zum Basiscamp ging dann sehr schnell, da man das lockere Lavagestein quasi hinuntersurfen konnte. Dort wurde gefruehstueckt (es wurde immer groszartig von den Portern und unserem Guide aufgekocht!) und nach einer kurzen Pause ging es zum Lavasee und den heiszen Quellen, wo wir badeten. Weiter gings bergauf, auf die andere Seite des Kraterrandes, wo wir unsere zweite Nacht in einem Zeltlager verbrachten.

Am naechsten Tag gings dann wieder 3 Stunden bergab, ins Tal, wo wir uns von Guide, Portern und Bergkameraden verabschiedeten und von wo aus wir wieder nach Bangsal gebracht wurden. Nachfolgend ein paar Eindruecke von unserer 3-Tagestour auf den zweithoechsten Berg Indonesiens:





Bangsal ist ein Hafenort im Westen Lomboks, von dem aus die drei malerischen Gili Islands zu erreichen sind. Dort wollten wir auch wieder auf Gerli und Anna stoszen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Gili-Inseln) Die Maedels haben sich fuer die Gili Air entschieden und wir, folgsam, fuhren schon mal dorthin, um uns eine Unterkunft zu suchen und den Maedels eine moeglichst angenehme Ankunft zu ermoeglichen. Nebenbei nutzten wir die 2 Tage auf der Insel um unseren geschundenen Fueszen eine Erholung zu goennen und einen Schnorchel Trip zu machen.

Nachfolgend ein paar Impressionen von der Insel "Gili Air":



Nach 2 Tagen einsamen Inselleben gings per Faehre wieder nach Bali und dort nach Ubud, ein kleines Dorf, das bekannt fuer seine Kunst ist. Holzschnitzereien, Bilder, Silber- und Goldschmuck, Statuen und Moebel kann man hier ueberall kaufen. Also deckten wir uns erstmal mit Mitbringseln und Geschenken fuer euch ein! Freut euch! In Ubud haben wir uns zwei Mopeds ausgeborgt und die Umgebung erkundet. Weiters haben wir uns eine Legong-Tanzauffuehrung aufschwatzen lassen - aber das gehoert einfach zu Bali.





Im Moment sind wir wieder auf Bali, 13. September 16:00, in Kuta, einem Surfereldorado. Nachdem der Eintrag fertiggeschrieben ist, gehen wir dann noch shoppen (Anna & Gerli tun dies uebrigens schon...). Morgen gehen wir eventuell nochmal Surfen und am Abend fliegen wir schon wieder weiter, nach Singapur - wir verlassen Indonesien und beginnen unsere letzte Zeit in Suedostasien mit Singapur und Malaysien. Wir melden uns dann wieder von Singapur aus!

Liebe Gruesse an alle daheim!

Anna, Christoph, Gerli und Mathias!

Freitag, 7. September 2007

Nusa Lembongan

Nach unserem Ausflug nach Nusa Lembongan sind wir (Anna und Gerli) wieder auf Bali in Padangbai.
Nusa Lembongan liegt sued-oestlich von Bali und ist ein kleines Paradis fuer ausgezeichnete Surfer. Von denen gabs auch einige vorallem aus Australien und weil die Welt ein Dorf ist auch zwei aus Oberoesterreich.
Bescheissen oder den 3-fachen Preis verlangen tun sie genauso gern wie auf Bali aber Ny-Wayan (die Erstgeborene - Anna) und Ny-Katut (die Viertgeborene - Gerli) haben uns natuerlich nicht unterkriegen lassen. (In Bali gibts es gesamt 4 Namen: Wyan(Erst-), Made (Zweit-), Norman (Dritt-) und Katut (Viertgeborene) fuer Frauen wird einfach ein Ny vor den Namen gestellt.)
Am 2. Tag auf Nusa Lembongan fuhren wir mit einem kleinen Fischerboot hinaus zum Schnorcheln wo wir unter anderem nicht nur Fische sondern auch einer Gruppe von 100 Chinesen zusehen konnten wie sie sich alle mit Schwimmweste und allem moeglichen Schnick-Schnack ausgestattet wie kleine Seerobben in das 2 Meter tiefe Wasser wagten.
Am Nachmittag liehen wir uns Raeder aus und fuhren ueber die Berge zum Dream Beach. Die Inselbewohner konnten nicht ganz verstehen warum wir mit Raedern fahren wenn es doch auch Mopeds gibt, weil hier generell jeder Meter mit dem Moped zurueckgelegt wird, was allerdings beim Zustand der Raeder wieder verstaendlich wird.
Morgen gehts weiter nach Lombok auf die Gilis wo wir uns dann wieder mit den Burschen treffen werden.

Viele liebe Gruesse aus Bali Gerli und Anna

Montag, 3. September 2007

Bali, Gunung Agung





Liebe Zuhausegebliebenen!


Unser Leihauto zahlt sich voll aus. Fuer 12 Euro pro Tag fetzen wir durch ganz Bali und sind so sehr mobil und flexibel - wobei "fetzen" sehr relativ ist - die durchschnittsgeschwindigkeit hier betraegt um die 40 km/h, maximal.


Ohne unseren Suzuki Kemarin haetten wir gestern (02/09/2007) in das Bergdorf 1600 Meter hoch gelegene "Selat" im Herzen Balis vorgewagt, von wo aus wir die Besteigung des hoechsten Bergs Balis in Angriff nehmen wollten. Gesagt getan - wir engagierten einen Guide, der uns heute Nacht um 02:00 frueh im Hotel abholt.


Bewaffnet mit balinesischen Snacks von der Mutter des Guides, etlichen Litern Wasser, je einer Stirnlampe und einer Jacke machten wir uns auf den sehr, sehr beschwerlichen Weg gegen Gipfel. Nach 3h 15 min erreichten wir endlich den Gipfel und der Rundumblick und die Aussicht entschaedigte zumindest Mathias und mich fuer die Strapazen. Gerli und Anna hatten am Gipfel leider nicht so viel Spass, da ihnen ein bisschen kalt war (und das in einem Land, indem die Sonne niemals unterzugehen scheint...) Nach einem kraeftigenden Kaffee und Fruehstueck am Gipfel traten wir den Abstieg an, der ebensolange dauerte wie der Aufstieg.


Danach machten wir noch einen kleinen Abstecher in das Elternhaus unseres Guides, wo wir die hauseigenen Maracujas respektive Passion Fruits kosten durften.


Alles in allem war es ein sehr sehr anstrengender Track, der uns allen tolle Erfahrungen beschert hat!


Liebe Gruesse, Christoph!


(Anna und Gerli schlafen seit 21:00) :)

Samstag, 1. September 2007

Bali, 5. Tag in Bali

Hallo liebe Euopaeer!

Wir sind nun den fuenften Tag auf Bali und es tut uns sehr leid, dass wir uns erst jetzt melden. weder die infrastruktur, noch unsere zeiteinteilung hat einen frueheren eintrag zugelassen.

wir sind nun seit 5 tagen auf Bali (Indonesien) und uns geht es sehr gut. Nach 2 sehr touristischen Tagen im Surfermekka Kuta haben wir uns ein auto ausgeborgt und den Weg gen Osten und Norden Balis gewagt. Der Linksverkehr Balis ist relativ gewoehnungsbeduerftig, dennoch ohne weiteres meisterbar.

Wir verfahren uns auf unseren Tagesausfluegen sehr oft und landen deswegen gelegentlich in sehr abgeschiedenen doerfern, erleben leider die armut der indonesier hautnah mit (fotos folgen). jeder ist unglaublich freundlich zu uns und es kann uns an gar nichts fehlen, denn die indonesier sind auesserst gastfreundlich.

Das mit dem essen ist weiters weitaus weniger problematisch als wir uns vorher dachten - selbst, wenn man an irgendeinem essensstand (=warung) an der strasse stehenbleibt, wird frisch gekocht und man wird herzlichst umsorgt.

In den naechsten 2 Tagen gehts auf einen Vulkan, dann gen Lombok, einer Insel, auf welcher wir einen Vulkan besteigen werden - das vermeintliche Highlight unserer Reise.

Wir werden, sobald es die Umstaende zulassen, einen umfangreicheren EIntrag schreiben und Fotos online stellen.

Liebe Gruesse nach Oesterreich,

Anna, Christoph, Gerli und Mathias!

Montag, 27. August 2007

Batu Caves und Kuala Lumpur (bei Nacht)

Heute ist unser 3ter Tag in Kuala Lumpur und ich als (Unter-Organisator mit eigentlich keinen Rechten sondern nur Pflichten) habe heute die grosse Aufgabe bekommen euch zu berichten.

Leider sind wir heute in der Frueh nicht von freundlichen Sonnenstrahlen sondern eher von schwueler Hitze und dunklen Wolken geweckt worden. Schon um 8.00 morgerns war Tagwache (Zitat Christoph: "des is jo kan Urlaub sondern a Reise!") - leider ohne Fruestueck ans Bett oder sanften "Guten Morgen!" sondern eher 3......2......1......LICHT AN!
Von unseren Organisatoren wurde unter anderem ein etwas strikteres Budgetpaket fuer die naechsten Tage festgelegt und somit machten wir uns mal auf die Suche nach dem oeffentlichen Bus um zu den etwas ausserhalb gelegenen Batu Caves zu gelangen. (Immerhin haben wir 8 Ringgit fuer den Bus statt 80 Ringgit = 16 Euro - fuers Taxi bezahlt)

Das war ein wahres Experiment, zuerst die Busnummer zu finden und dann den Einstieg ( auch hier haben sie das "wir fahren auf der falschen Seite" - System). Begruesst wurden wir gleich von einem netten "Ticketjungen" der sich gefreut hat weil der Christoph die Tickets auf Indonesisch bestellt hat. Mit "malayischer" Musik gings dann auf holprigen Strassen Richtung Batu Caves. Kurz zur Erklaerung: die Batu Caves sind Hoehlen die von den Hindus als Tempelstaetten benutzt werden und einmal im Jahr (meistens Jaenner oder Februar) findet ein grosses Festival statt. Dabei stecken sie sich verschiedenste Eisenstangen durch den Koerper und wandern somit die fast 300 Stiegen hinauf zur grossen Hoehle. Unter anderem hatten wir das Glueck, eine Hochzeit mitzuverfolgen und den Gebeten der Hindus zuzuhoeren. Die fast 300 Stufen schafften wir in Recordzeit - ausser Christoph, denn der wurde von einigen Affen aufgehalten (Fotos!). Affe links ...Affe rechts...Affe oben....Affe unten......wo ist die Kamera? Wir hatten Glueck und uns wurde nix von den frechen kleinen Biestern geklaut, da hatten einige Touristen wohl mehr Pech! :)

Gegen Mittag machten wir uns wieder auf den Weg in die Stadt zurueck um am Markt zu essen. Die ersten Staende waren jedoch etwas furchteinfloessend im Sinne von : "Will ich wirklich wissen was da in der Sauce ist?" . Aber nach einigem Suchen fanden wir einen kleinen Stand, von dem wir gleich sehr freundlich begruesst wurden. Unser neuer Freund heisst BOBBY (stand auf seinem Kapperl) und wusste sogar den Unterschied zwischen "Austria / Australia". Leider ist fuer seine ganze Lebensgeschichte hier kein Platz und somit muss ich mit dem Kapitel hier schon aufhoeren.

Am Nachmittag besuchten wir nochmals den "Merdeka-Square", wo am 31. August die grossen Feiern zum 50. Jahrestag der malayischen Unabhaengigkeit stattfinden werden. Ach ja, nur so nebenbei: Derzeit haengt hier in KL ca. alle 2 Meter eine Fahne - nennt man so was Patriotismus?

Am Abend haben wir uns noch beim Inder nebenan ein Roti Canai gekauft - das ist eine Art Teigflade mit verschiedenen Saucen - fuer mich ein Wahnsinn, denn es gibt genau eine, die nicht scharf ist!

Um unseren heutigen Tag abzuschliessen waren wir bei den Petronas Towers, die bei Nacht einfach spektakulaer sind. Genau gegenueber gibt es eine Bar in der man einen fantastischen Blick haben muss (33ster Stock) - dabei liegt die Betonung auf "haben muss" denn es gab noch ein kleines Problem:

Das Hotel ist eine etwas hoehere Preisklasse als unser Hostel und somit schafften wir es nur bis in den 33. Stock. Dort wurden wir zuerst von einem netten Schild mit "DRESSCODE...no sandals or shorts" begruesst - aber dass versuchten wir noch zu ueberlesen. Leider wurden wir jedoch 3 Meter spaeter von einer netten Dame freundlichst nochmal darauf hingewiesen. Hab ich doch gewusst: Ich haette mein Glitzerkleidchen mit Strassschuhen mitnehmen sollen!

Aber auch von unten hat man einen fantastischen Blick auf die Towers und man kann eben nicht alles haben! Den Abend haben wir dann bei einem Cocktail in einer Bar gegenueber ausklingen lassen.

So , das wars fuer heute ...ich bin auf alle stolz die bis hier her gelesen haben. Ich gebs selber zu - nicht mal ich schaff es, auf andern Blogs so weit zu lesen.

Das wichtigste am Schluss, es geht uns gut und wir geniessen unsere REISE!

Bis bald, morgen Abend gehts weiter Richtung Bali! Wir hoffen, dass wir uns bald wieder melden koennen.

Liebe Gruesse aus Kuala Lumpur,
Anna & Co




(korrekturgelesen von Mathias und Christoph - Dauer: 1 Stunde - Tastenanschlaege: 2.170)



Batu Cave - Heiligenstatue
Batu Cave - Heiligenstatue + 3 Heilige
Batu Cave, oben Batu-Cave-Affen
Hindus beim segnen ihres Kindes?!


Malayische Schulkinder

Christoph beim Verhandeln der Bananenpreise (Ergebnis: 2 gratis)
2 Malayinnen vor der Nationalmoschee

Kuala Lumpur Hells Angels


Petronas Towers @ night

Kuala Lumpur whilst raining

Sonntag, 26. August 2007

Kuala Lumpur

Hallo werte Blog-Besucher!

Hier der versprochene Eintrag ueber unseren ersten Erlebnisse in Kuala Lumpur:

Der Flug von Dubai nach Kuala Lumpur war um einiges besser und entspannter als der erste Teil unserer Anreise. Groesseres Flugzeug, mehr Beinfreiheit, weniger schreiende Kinder und, last but not least, waren wir nach unserem Dubai-Aufenthalt total fertig und ueberreif fuer ein paar Stunden Schlaf. Also haben wir vom 7 Stunden Flug von Dubai nach Kuala Lumpur wenig mitbekommen und konnten uns etwas erholen... Gestaerkt von einem Flugzeug-Lunch sind wir um etwa 15:00 in KL gelandet - bis wir ein Taxi bekommen und schliesslich bei der Jugendherberge gelandet sind war es 18:00 - dort hat man uns schon erwartet und sehr herzlich empfangen. Das Zimmer hier ist sehr sauber und das Personal ist sehr hilfsbereit und nett.

Gestern abend haben wir nach unserer Ankunft endlich wieder mal geduscht. Mehr oder weniger erfrischt haben wir uns von der Hostel-Lady noch Empfehlungen in Sachen Sightseeing geben lassen und wir haben uns auf den Weg in RIchtung "Hawker Stalls" gemacht - das ist die englische Bezeichnung fuer Essensstaende, die sich in sehr belebten, beleuchteten und beschallten Strassen befinden und ihre indischen, chinesischen und malayischen Spezialitaeten anbieten. Fuer ca. 70 RInggit (ca. 10 euro) haben wir dann hervorragend chinesisch gegessen - obwohl der eindruck in Hinsicht auf Hygiene ein schlechter war (essen kochen an der Strasse?!) hatten wir absolut keine Probleme mit unserer Verdauung und das Essen super vertragen - wie auch sonst immer auf unserer Reise (klopf, klopf, klopf,...) Danach schnell ab nach Hause uns ins Bett fallen lassen.

Der heutige Tag war ebenfalls sehr anstrengend - aber prall gefuellt mit Lebensweisheiten, Verhandlungstechnik und SIghtseeing. Vorgenommen hatten wir uns eine Route, die wir gestern mit Hady (Hosteldame) zusammengestellt haben - das Meiste davon wurde eingehalten. Wir sind auf den KL Tower gefahren, haben dort Basejumper (Fallschirmspringer) bei ihren selbstmoerderischen Spruengen gesehen und eine wunderbare Aussicht ueber die ganze Stadt gehabt. Von dort gings zu den Petronas Twin Towers (Zur Zeit das 3.hoechste Gebaeude der Welt - http://de.wikipedia.org/wiki/Petronas_Towers ) und an einigen Sehenswuerdigkeiten vorbei zur Nationalmoschee. Leider konnten wir davon keine Fotos mehr machen, da der Akku unserer Kamera leer war. Hier der Link zu einer anderen Seite, auf welcher Fotos von den meisten Sights sind, die wir uns angeschaut haben (bis yu den Fotos mit den Affen / das kommt morgen dran.) In der Moschee hatten wir ein 1,5 Stunden Gespraech mit einer Muslimin, die uns sehr freundlich all unsere Fragen ueber den Islam beantwortet hat - die duerfte auch ziemlich ueberzeugend sein, denn Anna und Gerli ueberlegen ernsthaft zu konvertieren. Im Moment beten sie gen Mekka, verhuellt und morgen verkaufen Hias und ich sie an einen Muslimbruder. Vielleicht auch erst uebermorgen - je nach Tagespreis fuer zwei attraktive Europaerrinnen.

Weiters geplant fuer morgen ist ein Besuch der Batu Caves (Hinduistisches Denkmal - Hias und Christoph konvertieren.) und ein Besuch des Nationalmuseums. WIr werden berichten.

Nun ist es beinahe 02:00 (aber eigentlich keine anzeichen eines Jetlags...) - wir muessen morgen bald auf und haben einen langen Tag vor uns. Ausserdem die Dusche ebenfalls noch nicht hinter uns.

Selamat Malam!